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Vergleichskampf Gau Erlangen gegen Gau München-Ost-Land Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Mitter   
Samstag, den 14. August 2010 um 06:19 Uhr

Am Samstag, den 07.08.2010, sammelten sich alle Teilnehmer bei strömenden Regen am verabredeten Abfahrtspunkt in Denning.
Nachdem die drei Autos von Sandra, Klaus und Markus bis unters Dach gefüllt waren, ging es dann auch pünktlich um 08:30 Uhr los. Das Ziel: Erlangen.
Die Fahrt verlief weitgehend unproblematisch und je weiter wir nach Norden fuhren, umso besser wurde auch das Wetter. Gegen 10:20 Uhr erreichte unser „Konvoi“ das Schützenheim der SSG Büchenbach. Hier wurden für uns für die Übernachtung am zugehörigen Bogenplatz bereits zwei große Zelte aufgebaut, die auf einen entsprechenden Bezug warteten.
Durch ein strenges Losverfahren (ausgedacht vom Erlanger Gaujugendleiter Markus Gorny) wurden die Teilnehmer nach der Begrüßung durch unsere Gastgeber den einzelnen Zelten zugewiesen. Schon hier scheint es das Schicksal gut mit uns gemeint zu haben, da sowohl die Jugendleitung als auch die Jungschützen in getrennten Zelten übernachten durften.
Nach der Zeltbelegung konnten sich alle Teilnehmer zuerst einmal bei einer kleinen Brotzeit für die weiteren Aktivitäten stärken.
Im Anschluss daran erfolgte das allgemeine Kennenlernen aller Teilnehmer. Schon hier konnte man einige interessante Details der einzelnen Leute erfahren (z.B. Lieblingsfilm, Lieblingsessen usw.). Nach diesem ersten „Beschnuppern“ konnten bereits einige Leute ihr Können bei gewissen „Tests“ unter Beweis stellen. (Ich denke, dass das Essen eines Mohrenkopfs durchaus einfacher war, als das Seilhüpfen...)


Um 13:00 Uhr haben sich wieder alle Teilnehmer an den Autos versammelt, da eine gut 60minütige Fahrt nach Pottenstein anstand.
Hier war unser erstes Ziel die Sommerrodelbahn.
Nachdem die Jugendleitung für die Jugendlichen die Tickets gelöst hatte, konnte es auch schon losgehen.
Ein Teil der Jugendleitung zog es lieber vor, schon einmal einen groben Plan für die weiteren Aktivitäten zu schmieden. Nach knapp 2 Stunden kamen bei einigen unserer Jungschützen schon wieder leichte Hungergefühle auf, die natürlich bei einer Portion Pommes oder einer großen Currywurst bekämpft werden mussten.
Gegen 17:00 Uhr versammelten wir uns geschlossen vor dem Eingang der sogenannten Teufelshöhle, wo uns eine Führung erwartete. Auf einer Länge von gut 1,5 km konnten wir hier interessantes rund um das Thema Tropfsteine und deren Entstehung erfahren.
Es ist schon enorm, wenn man bedenkt, dass ein Tropfstein in 13 Jahren gerade einmal einen Millimeter „wächst“.Auch ein Skelett eines Höhlenbären konnte bewundert werden (geschätztes Alter: 30.000 Jahre)

Nachdem wir alle wieder das Tageslicht erblickt haben ging es dann wieder zurück zu unserer Unterkunft.
Da es noch ein wenig dauerte, bis das Grillfleisch fertig war, wurde die Zeit von unseren Jugendlichen dazu genutzt, die Beschaffenheit des Bogenplatzes dahingehend zu erkunden, ob darauf besser Fußball oder Völkerball gespielt werden konnte.

Gegen 20:00 Uhr konnten wir dann zum „gemütlichen Teil“ des Tages übergehen: Grillfleisch und frische Salate warteten darauf, von uns „vernichtet“ zu werden.
Nach dieser erfolgreichen Aktion ging es natürlich sofort wieder auf den Bogenplatz, um da weiterzumachen, wo man vor der Essenpause aufgehört hatte.
Da auf dem Platz keine Beleuchtung vorhanden war, wurde das Spiel schließlich bei fast völliger Dunkelheit beendet.
Aber wenn unsere Jugendlichen dachten, das wäre es für heute gewesen, dann hatten sie sich gewaltig getäuscht. Sandra und Markus organisierten noch ein kleines „Suchspiel“ auf dem Bogenplatz.
Nur mit Taschenlampen bewaffnet mussten hier drei Teams diverse versteckte Gegenstände wie z.B. Hockey-Schläger, Hütchen, Bälle usw. finden.
Sieger war natürlich derjenige, mit den meisten „Fundstücken“.
Aber der Wettkampf war noch nicht zu Ende. Es folgte noch ein Wettbewerb im Hüpfball-Slalom, der natürlich auch bei fast völliger Dunkelheit ausgetragen wurde.

Gegen 01:00 Uhr wurde dann von der Jugendleitung zum Zapfenstreich geblasen, da das Frühstück am Sonntag für 08:30 Uhr angesetzt war.
Wie lange das Zelt mit den Jugendlichen letztlich noch „aktiv“ war, konnte von der Jugendleitung nicht genau kontrolliert werden, da diese ihre Besprechung im Schützenheim fortsetzte. Es sei nur soviel gesagt: Um 03:30 Uhr war es totenstill im Jugendzelt.....

Am Sonntag morgen beschlossen die Jugendleiter Markus Mitter, Markus Grony und Sandra Seethaler, dass das Schlafzelt erst gegen 08:00 Uhr geweckt werden sollte.
Nachdem trotz eines längeren Hupkonzerts von 3 Autos keine Reaktion aus den Zelten erfolgte, musste man zum Wecken drastischere Maßnahmen ergreifen.
Schnell war man sich einige, dass nur ein „Abbruch“ des Zeltlagers hier helfen würde.
Es versteht sich glaube ich von selbst, dass sich die Jugendleitung hier diverse Flüche anhören konnte....

Sichtlich übermüdet und absolut nicht fit konnten wir schließlich mit einer geringen Verspätung unser Frühstück einnehmen.
Nachdem alle Teilnehmer gestärkt waren, wurden von der Jugendleitung Ost-Land für die Wettkampfschützen die neuen T-Shirts und Trainingsjacken ausgegeben, welche extra für unseren Kader organisiert worden waren..
Da bis zum Start des Wettkampfs noch ein wenig Zeit war, wurden die Wettkampfschützen von den „Team-Chefs“ (Gau Ost-Land: Sandra; Gau Erlangen; Markus Gorny) noch einmal dahingehend „geimpft“; dass es doch um einen Wettkampf geht, und natürlich ein Sieg erwartet würde....

Pünktlich um 10:30 Uhr war dann der Beginn des Wettkampfes und die ersten Teilnehmer begannen mit ihren Probeschüssen.
Im Schützenheim konnten die Ergebnisse der Mannschafts-Kameraden auf einem großen Bildschirm „live“ mitverfolgt werden.
Nachdem auch die zweite Runde abgeschlossen war, mussten von der Gaujugendleitung nun die Ergebnisse erfasst und zusammengerechnet werden:

Die Ergebnisse des Wettkampfes im Einzelnen:

Gau München Ost-Land:
Gesamt:         2525

Seibold Dominik      379
Stocker Tobias        376
Graf Bernhard         368
Lex Sabrina            367
Erhard Benedikt      358
Seibold Konstantin  341
Maier Thomas         336

Gau Erlangen:
Gesamt:         2252

Holzapfel Florian      351
Starke Marco           348
Strebl Markus          344
Holzapfel Katharina  342
Bigott Marc              321
Kopfer Bernd            302
Kromeich Max           244

Nun warteten natürlich alle Teilnehmer auf den spannendsten Teil des Wettkampfes: Die Siegerehrung.
Hier wurde der Pokal für den Sieger des Wettkampfes vom Gauschützenmeister aus Erlangen (Robert Adler), übergeben, der zugleich auch der Spender des Wanderpokals war.

Nach einer abschließenden Stärkung durch eine bereitgestellte Brotzeit machte sich unser Trupp gegen 14:30 langsam auf den Weg zu den Autos, da die Rückfahrt nach München anstand. Die „Verabschiedung“ fiel uns allen nicht leicht, denn am liebsten wären wir noch ein wenig in Erlangen geblieben.
So entschied sich die Gaujugendleitung kurzerhand, auf halber Strecke einen Zwischenstop bei McDonalds einzulegen.
Dies war allerdings gar nicht so einfach, da in den Autos eigentlich alle geschlafen haben, mit Ausnahme der Fahrer natürlich...

Die Jugendleitung musste feststellen, dass der Geruch von BigMac & Co. selbst den müdesten Krieger schnellstens wieder auf die Beine bringt und so hatten schließlich alle nach gut 30 Minuten Wartezeit ihr Menü.
Frisch gestärkt gingen wir nun den letzten Teil der Heimfahrt an. Die Fahrt verlief eigentlich bis auf einen massiven Wolkenbruch mit entsprechendem Platzregen ohne besondere Vorkommnisse. Lediglich die monotone Schnarch-Geräusche führten dazu, dass auch die Fahrer mit der Müdigkeit zu kämpfen hatten.
Um 17:30 Uhr erreichte unser Konvoi schließlich den „Zielhafen“ in Denning, wo bereits Eltern auf unsere Truppe warteten.
Nachdem sich alle voneinander verabschiedet hatten, war sich auch die Jugendleitung einig, dass dieses Wochenende superschön war, und wir den Erlangern im nächsten Jahr, wenn der Wettkampf dann in München stattfindet, ein ähnliches Highlight bieten wollen.

Im Namen des Gaus München Ost-Land möchte ich mich nochmals herzlich bei Sandra Seethaler und Markus Gorny bedanken, welche ja Organisation dieses Wochenendes quasi im Alleingang durchgeführt haben. Wir sind uns alle einig: Das war SPITZE !!!!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Juli 2016 um 11:14 Uhr
 
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